F_01
Active Citizenship Footprint
"Engagement braucht einen Rahmen"

Piotr Sadowski - Head of European Affairs and FTV Strategy, Brüssel

Volonteurope champions active citizenship as a pathway to social justice in Europe and beyond. Through exploring the meaning of active citizenship, and highlighting the main barriers to and enablers of this type of societal engagement, we, together with the European Civic Forum, have created a measurement tool, the Active Citizenship Footprint, which can be used as a starting point for reflecting on areas of engagement, with the aim of fostering an increase in participation. 

The tool will help raise awareness about active citizenship, and it will motivate people to think about the circumstances in their lives that influence their ability to be active citizens, and in doing so help us achieve our goal of the campaign: to foster an increase in participation.


F_02
Trends der organisierten Zivilgesellschaft – Ergebnisse des ZiviZ-Surveys 2017
"Engagement braucht einen Rahmen"

Dr. Holger Krimmer - ZiviZ gGmbH, Berlin

Die Zivilgesellschaft wächst und verändert sich. Noch nie gab es so viele Vereine und Stiftungen wie heute. Doch gleichzeitig lösen sich Vereine in ländlichen Räumen auch auf, können Leitungspositionen nicht mehr besetzen. Andere fusionieren. Was sind die Gründe für diesen Strukturwandel von Zivilgesellschaft? Und vor allem: was seine zentralen Entwicklungslinien?
Auf Grundlage von Daten des ZiviZ-Surveys, einer seit 2012 durchgeführten Erhebung repräsentativer Daten zur organisierten Zivilgesellschaft soll diesen Fragen nachgegangen und auf drei Entwicklungen eingegangen werden: Digitalisierung gemeinnütziger Arbeit, Mobilisierung von freiwillig Engagierten und Wandel von Organisationsverständnissen.


F_03
Alles was Recht ist: Haftungsfragen im Ehrenamt
"Engagement braucht einen Rahmen"

Peter Rottner - BUND Naturschutz in Bayern e.V., Regensburg

Rechtliche Grundlagen; Wer kann wie in Haftung genommen werden; Bedeutung des Strafrechts bei Haftungsfällen; Verhältnis mehrerer Schädiger untereinander; Privilegierung von Ehrenamtlichen; typische Haftungslage und deren Abwehr; Bedeutung und Grenzen von Versicherungen; Ausführliche Gelegenheit zu Nachfragen


F_04
Von der Ehrennadel zum Oscar - Möglichkeiten zur Gestaltung der Anerkennung
"Engagement braucht einen Rahmen"

Stefanie Fraaß - AWO Landesverband Bayern e.V., München
Artemis Toebs - Deutscher Engagementpreis, Berlin

Anerkennung wird häufig als Elixier oder Lohn des Ehrenamtes beschrieben. Der Wertschätzung kommt insbesondere, wenn Menschen ihre Zeit und ihr Wissen freiwillig und unbezahlt einbringen, eine besondere Rolle zu. Interessanter Weise wünscht sich jeweils knapp ein Drittel der Engagierten eine Verbesserung der Anerkennung in der Organisation sowie durch öffentliche Auszeichnungen. Doch für welchen Engagementbereich werden eigentlich die meisten Preise ausgelobt? Und wie sind diese dotiert? Im Rahmen des Workshops sollen Möglichkeiten der Anerkennung und die Ergebnisse einer Studie von Preisen für bürgerschaftliches Engagement vorgestellt und diskutiert werden.


F_05
Ehrenamtliche und osteuropäische Betreuungskräfte in der häuslichen Pflege
"Engagement braucht einen Rahmen"

Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach - Evangelische Hochschule Nürnberg

Ehrenamtliche, die alte und pflegebedürftige Menschen in ihrer Häuslichkeit unterstützen, treffen mehr und mehr auf die Anwesenheit der sog. 24-Stunden-Betreuungskräfte aus Osteuropa. Auf beiden Seiten kommt es zu Unsicherheiten: Wer ist die jeweils andere? Warum kommt sie? Was macht sie, was ich nicht kann? Häufig werden diese Fragen durch Sprachbarrieren noch gewichtiger. In dem Workshop werden die Besonderheiten dieser zunehmenden Versorgungsform aufgezeigt und ihre Bedeutung für ehrenamtliches Engagement in der häuslichen Pflege reflektiert.


F_06
Vergleichbarkeit der Qualifikation von Aus- und Fortbildungen unterschiedlicher ehrenamtlicher Organisationen
"Engagement braucht einen Rahmen"

Prof. Dr. Nik Klever - Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg
Heiko Weber - Forschungsinstitut Betriebliche Bildung, Nürnberg

Die Hochschule Augsburg ist Partnerhochschule der Feuerwehren und Hilfsorganisationen und bevorzugt insbesondere Studienplatzbewerber im Rahmen der Vorabquote. Für diese Bewerber ist eine Rangfolge aufgrund der bei Feuerwehren und Hilfsorganisationen ähnlichen Ausbildungs- und Fortbildungsstruktur sehr gut möglich. Eine Ausweitung auf andere ehrenamtliche Organisationen erscheint schwierig aufgrund einer bisher fehlenden Vergleichbarkeit der Qualifikation von Aus- und Fortbildungen in anderen Organisationen. Einem quantitativen Vergleich in Form der Stundenzahl muss natürlich auch die Frage eines qualitativen Vergleichs gestellt werden. Die qualitative Vergleichbarkeit von Schul- und Hochschulabschlüssen ist im DQR, dem Deutschen Qualifikationsrahmen geregelt. Eine Ausweitung dieses Instruments auf die Aus- und Fortbildungen in ehrenamtlichen Organisationen könnte ein erster Schritt zu einer breiteren Vergleichbarkeit von Aus- und Fortbildungen auch im ausserschulischen Bereich sein. Die bisherigen Überlegungen des DQR werden im Rahmen eines Impulsvortrags des DQR vorgetragen und im Rahmen des Workshops diskutiert.


F_07
EU-Förderungen für Non-Profit-Organisationen
"Gute Praxis"

Prof. Dr. Brigitta Zierer - FH Campus Wien

Non-Profit-Organisationen benötigen öffentliche Förderungen. Eine wichtige Finanzierungsquelle ist die Europäische Union mit ihrem komplexen Förderwesen.
Im Rahmen des Workshops werden EU-Förderprinzipien und Förderprogramme der Periode 2014-2020 vorgestellt und diskutiert. Zusätzlich wird ein Einblick in Strategien und Politikfelder der EU gegeben. Konkret werden ausgewählte Aspekte für gelingende EU-Projekt-Anträge vorgestellt.


F_08
Sensibilisierung für mehr Transparenz - Engagement im Wandel
"Gute Praxis"

Felicitas Krekosch - Deutscher Spendenrat e.V., Berlin

Die Anforderungen an gemeinnützige Organisationen, transparenter und professioneller zu agieren, steigen stetig an. Auch sollten wir uns unserer Vorbildfunktion, unserer Verantwortung und unserer demokratischen Wirkung als zivilgesellschaftliche Akteure noch bewusster werden. Das Vertrauen unserer Spender, das sie uns in Form von Geld-, Sach- oder Zeitspenden entgegenbringen, kann nur durch eine transparente Berichterstattung erreicht und bewahrt werden. Aber wie bauen wir diese transparenten Strukturen auf und wer sind eigentlich genau unsere „Adressaten“? Welche Informationen sind zwingend notwendig und welche Daten überfordern unsere Zielgruppe vielleicht nur? Diesen Fragen möchten wir uns interaktiv annähern und herausfinden, wie viel Transparenz eigentlich wichtig und notwendig ist.


F_09
Besser Wirken! – wie sie mit ihrem Engagement noch mehr erreichen
"Gute Praxis"

Dr. Wiebke Rasmussen - Phineo gAG

Soziale Wirkung ist planbar und nichts, was zufällig entsteht. Wer Wirkungsziele benennen kann und von Anfang an im Projektalltag mitdenkt, steigert die Qualität der eigenen Arbeit – und verschafft der Organisation wertvolle Vorteile in der Kommunikation und im Fundraising. Lassen Sie uns über Ihre Wirkung reden.


Max. 20 TeilnehmerInnen

F_10
Der Köder muss dem Fisch schmecken: Zielgruppen und ihre Kommunikationskanäle.
"Gute Praxis"

Katharina Sperber - Sperber Kommunikation, Frankfurt am Main

Vereine stehen in der Kommunikation vor anderen Herausforderungen als Unternehmen. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind häufig eingebunden in feste Organisationsstrukturen, müssen mit weniger Geld auskommen als Firmen in der freien Wirtschaft und trotzdem in der sich fortwährend  verändernden Kommunikationswelt bestehen. Um eine bunte Vielzahl von Zielgruppen ansprechen zu können, müssen sie deren Kommunikationsgewohnheiten kennen. Der Workshop zeigt an praktischen Beispielen, wie Zielgruppen identifiziert werden können und welche hilfreichen Tools es gibt, die verschiedenen Informations- und Kommunikationskanäle zu bedienen.


F_11
Ideation Lounge - Gewinnung von Engagierten
"Menschen.Leben"

Angelika Martin - Gesellschaft für Freiwilligenmanagement, München

Gewinnung von Ehrenamtlichen - Welche Wege lassen sich dazu gehen?
Strukturiert und doch inhaltlich völlig frei entwickeln die Teilnehmenden an diesem Workshop gemeinsam mit der Gruppe gerne auch unkonventionelle Ideen. Ein Mitmach-Format, das einlädt, kreativ zu denken und daraus Lösungen zu finden


F_12
Ist es noch eine Ehre, ein Ehrenamt zu haben? Ein bayerischer Befund
"Menschen.Leben"

Thomas Kern - BLSV-Geschäftsführer, München

Ehrenamt, Freiwilligeneinsatz, Dienst an der Gesellschaft: Dies alles sind gern benutzte Attribute, wenn es um bürgerschaftliches Engagement geht. Im organisierten Sport sind derzeit rund 12.000 Mitgliedsvereine im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) organisiert. Die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird auf etwa 300.000 geschätzt. Hat das Modell noch Zukunft? Wo bleibt das Dankeschön? Gibt es bei uns eine Anerkennungskultur? Setzen wir dieses wichtige gesellschaftliche Element mittelfristig aufs Spiel? Haben wir noch genügend Nachwuchs für unser Ehrenamt?
Viele Fragen, im Workshop werden wir versuchen, Antworten zu finden


F_13
Gallery Walk
"Digital engagiert"

Roland Beierwaltes - Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Kronach
Juliane Freund - Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, München
Dr. David Reinisch - Allianz Deutschland AG, München
Leonard Wolf und Maximilian Richt - Open Knowledge Foundation, Berlin

Digitale Unterstützung und Social Media gewinnen auch im Ehrenamt zunehmend an Bedeutung.
Der Workshop greift exemplarisch vier spannende Entwicklungen heraus, die jeweils präsentiert und diskutiert werden.
Einblicke in ihre digitalen Erfahrungen geben:


F_14
Datenschutz im Ehrenamt - Was Ehrenamtliche wissen sollten
"Digital engagiert"

Thomas Kranig - Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht, Ansbach

Gerade bei der ehrenamtlichen Arbeit sind die Helferinnen und Helfer häufig sehr nah bei den Menschen und erfahren deshalb viele und teilweise auch sehr sensible Informationen. Nicht immer dürfte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern dabei bewusst sein, wie sie mit diesen personenbezogenen Daten umgehen dürfen.
Dieser Workshop soll einen Überblick über die Grundlagen des Datenschutzes geben und dabei insbesondere auf die regelmäßigen Fragestellungen bei der ehrenamtlichen Arbeit eingehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops sind eingeladen (gerne auch schon vorab) dem Referenten ihre Fragen aus der Praxis mitzuteilen und diese
auch mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu diskutieren.
Ziel des Workshops ist es, den ehrenamtlich Tätigen im Umgang mit den personenbezogenen Daten etwas mehr Sicherheit in der täglichen Arbeit zu verschaffen.


F_15
Storyfinding & Storytelling - Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit mit Neuen Medien
"Digital engagiert"

Malte Burdekat - innovaTV - film | text | konzept, Schwaig

Die "Neuen Medien" bieten unkomplizierte Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit. Beispielsweise um die eigene Marke zu stärken oder um neue Unterstützer zu gewinnen und beteiligt zu halten. Mit Methoden des Storytellings lassen sich Inhalte vermitteln, wenn man sie zuvor klar definiert hat. Der Workshop widmet sich den Verfahren zur Themenfindung bzw. Recherche, der Zielsetzung von Kommunikationsmaßnahmen, den Möglichkeiten zur Medienproduktion mit einfachen technischen Mitteln, den inhaltlichen Besonderheiten von Social Media und grundlegenden rechtlichen Aspekten. Im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten bleibt Raum für Ihre konkreten Fragen.


F_16
Online Marketing für NGOs- wie Sie das Internet erfolgreich nutzen können.
"Digital engagiert"

Sarah Wetzel - Altruja GmbH, München

Facebook, Google, Blogs und Instagram.. Das Internet bietet nicht nur zahlreiche Plattformen und komplexe Strukturen, sondern auch fantastische Möglichkeiten, Organisationen mit potentiellen InteressentInnen und SpenderInnen zusammenzubringen. In diesem Workshop geht es darum aufzuzeigen, welche Möglichkeiten das Internet für Organisationen bietet und wie Sie dies, auch mit wenigen Kapazitäten, erfolgreich für sich nutzen können. Das Seminar richtet sich an EinsteigerInnen und bietet zahlreiche Tipps und Tricks aus der Praxis.


F_17
Schulen als Partner für das Engagement: Wie Kooperationen gelingen
"Neue Wege ins Ehrenamt"

Claudia Leitzmann - Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V., Nürnberg
Stefanie Wachter-Fischer - Freiwilligen-Zentrum Augsburg gGmbH

Die Lehrpläne für Schulen benennen als grundsätzliches Ziel „die Fähigkeit und Bereitschaft, in Staat und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen“. Die Methode Lernen durch Engagement (LdE) verbindet schulischen Unterricht mit gesellschaftlichem Engagement: Schülerinnen und Schüler erleben, dass ihr Wissen und ihre Kompetenzen auch für die Mitgestaltung der Gesellschaft gefragt sind. So entsteht eine win-win Situation: Die jungen Menschen lernen (durch) Engagement, und das Gemeinwesen profitiert von den freiwillig Engagierten.
Viele Einrichtungen würden gern enger mit Schulen zusammenarbeiten, ein entsprechendes Betätigungsfeld anbieten und für ihre eigene Arbeit Nachwuchs gewinnen. Aber wie kommt man überhaupt an Schulen heran? Wer kann Mittler sein? Mit wem nehme ich Kontakt auf?


F_18
Da kann ja jede*r kommen! Freiwilliges Engagement und Inklusion

"Neue Wege ins Ehrenamt"

Henning Baden - bagfa e.V., Berlin
Dr. Jürgen Auer - Lebenshilfe Landesverband Bayern e.V., Erlangen

Unter Inklusion ist Teil-Habe, Teil-Sein und Teil-Gabe zu verstehen. Menschen mit Behinderung wollen nicht nur Empfänger von ehrenamtlichem Engagement anderer sein, sie wollen und können hier selber eine aktive Rolle übernehmen. Dabei gibt es hinderliche und förderliche Faktoren.

Inklusion muss gelebt werden, damit sie stattfindet. Eine inklusive Gesellschaft bedeutet Kontakte und auch Auseinandersetzungen zwischen Menschen. Das freiwillige Engagement tut der Inklusion gut. Es kann gelingende inklusive Prozesse dokumentieren und so auch eine gewisse Leichtigkeit in die oft verkopfte, problembeladene Debatte bringen. Fangen wir also an, das freiwillige Engagement als einen Inklusionsmotor zu begreifen.
Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:
• Wie finden Inklusion und freiwilliges Engagement zusammen?
• Wie erkenne ich Teilhabe-Barrieren und baue sie ab?
• Wie erreiche ich Menschen mit meinen Angeboten, die bisher nicht teilhaben konnten?
Mit vielen Beispielen aus der Praxis suchen wir im Workshop für diese und weitere Fragen gemeinsam nach Antworten.


F_19
Gute Sache! Unternehmenskooperation für Gemeinnützige

"Neue Wege ins Ehrenamt"

Dr. Reinhard Lang - UPJ Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR, Berlin

Viele Unternehmen möchten mit ihren spezifischen Kompetenzen und Ressourcen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme in ihrem Umfeld beitragen. Dafür brauchen sie kompetente und aufgeschlossene Partner im Gemeinwesen. Gemeinnützige Organisationen sind DIE Experten für Bildung, Soziales, Jugend, Sport, Kultur, Ehrenamt und Umwelt - und können neue Möglichkeiten und Partner gewinnen, wenn sie einen Perspektivwechsel vornehmen: weg von der unrealistischen Fixierung auf Spende und Sponsoring, hin zu fachlichen Ansätzen und Kooperation. Die Voraussetzungen dafür, die Sicht der Unternehmen, Zielebenen der Gemeinnützigen, die wichtigsten Kooperationsformen, Chancen, Grenzen und praktische Fragen werden im Workshop anhand konkreter Beispiele vorgestellt und besprochen.


S_20
Gelebt statt Schublade: Eine Verbandsstrategie, die auch umgesetzt wird
"Engagement braucht einen Rahmen"

Alf Pille - Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V., Hilpoltstein

"Eine Strategie entwickeln?! Die dann in der Schublade verstaubt?!" Das ist oft die erste Reaktion auf den Impuls, eine Verbandsstrategie zu entwickeln. Und das scheint berechtigt: zu viele gute Papiere werden im Alltag einer Organisation nicht gelebt.
Dabei hat eine Strategie - gerade für Organisationen mit einem hohen Anteil an Ehrenamtlichen - ein großes Potenzial.
Der Referent hat die Strategieentwicklung beim LBV (200 Mitarbeiter, ca. 6.000 Ehrenamtliche, 85.000 Unterstützer) koordiniert. Die Teilnehmer erarbeiten, welche Prozesse eine Strategieentwicklung in ihrer Organisation erfolgreich machen.


S_21
Für Fortgeschrittene: Recht im Ehrenamt. Interaktive Fallbeispiele.
"Engagement braucht einen Rahmen"

Prof. Dr. iur. Thomas Beyer - AWO Landesverband Bayern e.V., München

Ehrenamt soll Spaß machen, Begeisterung wecken. Nicht selten endet die Freude dort, wo es rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten gilt. Der Gesetzgeber schafft durch unzusammenhängende Einzelbestimmungen Unklarheit. Es gilt Vorgaben etwa des Vereins-, Steuer- und ggfs. Arbeits- und Sozialrechts zu kennen und richtig anzuwenden.
Der Workshop will aktuelle Rechtsthemen aus der Praxis der TeilnehmerInnen in einer interaktiven Weise diskutieren und Lösungen herausarbeiten.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Einreichung einer Frage oder Themenstellung bis Montag 4. Juni 2018 unter olga.didyk@th-nuernberg.de


S_22
Qualitätsmanagement im Ehrenamt - Umsetzbar und Schritt für Schritt dargestellt
"Gute Praxis"

Antje Michel - Mehrgenerationenhaus, Weidenbach

Ist in ehrenamtlich geführten Organisationen Qualitätsmanagement überhaupt notwendig? Was ist hier sinnvoll und überhaupt umsetzbar? Oder führt auch dort kein Weg am Qualitätsmanagement vorbei? Unbestreitbar ist die Einführung von Qualitätsmanagement in den gemeinnützigen Organisationen vorteilhaft. Aber wie kann man dies sinnvoll und vor allem leistbar umsetzen? Schritt für Schritt wird nachvollziehbar anhand vieler Beispiele erklärt, wie dies gelingen kann.


S_23
Veranstaltungsplanung - "Wie gehe ich's an?"
"Gute Praxis"

Dr. Verena Gutsche - Bürgerhaus Stadt Ingolstadt

„Wie gehe ich's an?“ Diese Frage stellt man sich häufig bei der Organisation von Veranstaltungen – sei es ein Sommerfest als Zeichen der Anerkennung für ehrenamtlich Engagierte, ein Thementag mit Fachvorträgen, eine Pressekonferenz, ein Konzertabend etc. Der Workshop zum Thema Veranstaltungsplanung bietet Hilfestellung bei der Konzeption und Organisation von Veranstaltungen. Auch zu beachtende rechtliche Rahmenbedingungen, Sicherheitsaspekte und Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit werden vorgestellt. Zusammen mit den Seminarteilnehmern wird eine Checkliste erarbeitet, die die Planungen unterstützen und für eine zielsichere Beantwortung der eingangs gestellten Frage sorgen kann.


S_24
Konzeptentwicklung - Planung sichert den Erfolg

"Gute Praxis"

Wolfgang Krell - Freiwilligenzentrum, Augsburg

 

Bei dem großen Augsburger Dichter Bertolt Brecht heißt es zwar: „Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch’nen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht.“ Aber trotzdem hilft Planung bei der Entwicklung von Projekten im freiwilligen Engagement und erleichtert die Umsetzung – wenn auch nicht alle Unwägbarkeiten damit vermieden werden können. Ein gutes Konzept ist eine Stütze bei der Organisation von Projekten und Veranstaltungen – gleich welcher Art und welcher Größenordnung. Es sollen im Workshop Grundlagen der Konzeptentwicklung und der Planung aufgezeigt und ein Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmer*innen angeregt werden.

 


S_25
Engagement-Express. Zeitreise im Ehrenamt mit der historischen Straßenbahn
"Gute Praxis"

Wolfgang Klemm - Freunde der Nürnberg-Fürther Straßenbahn e.V., Nürnberg

Der Verein "Freunde der Nürnberg-Fürther Straßenbahn" hat sich im März 1976 gegründet, um die Geschichte der Straßenbahn in Nürnberg zu erhalten. Ihm gehören über 400 Mitglieder aus allen Alters- und Berufsgruppen an. Viele der Mitglieder engagieren sich in den Bereichen Ausstellungsgestaltung, Modellbau, Depotshop, Fahrzeugpflege, Bild- und Literaturarchiv oder als Schaffner auf den historischen Straßenbahnen und Bussen.
Mit dem Engagement-Express nehmen wir Sie mit auf eine Fahrt in die Arbeit unserers Vereins, stellen Ihnen zentrale Punkte in der Gewinnung von Freiwilligen vor und zeigen Ihnen "on tour" ein Ergebnis unserer Arbeit.


S_26
Hopp oder Top - Zusammenspiel der Kräfte statt Generationenkonflikt! Mixed Generations: Baustein eines zukunftsfähigen Zusammenlebens

"Menschen.Leben"

Dieter Habermann - Bayerischer Fußball-Verband e.V., München
Alexander Männlein - Bayerischer Fußball-Verband e.V., München
Siegfried Tabbert - Bayerischer Fußball-Verband e.V., München

Eskaliert der Konflikt der Generationen, führt er zur Zerrüttung von Vereinen und Organisationen auf ehrenamtlicher Ebene, indem entweder die Jungen oder die Alten frustriert gehen und sich in einer teamorientierten Umgebung eine freudvolle Betätigung suchen. In der Arbeitswelt werden personelle Konsequenzen gezogen.
 
Was wäre da der richtige Weg?
Vorurteile abbauen, Probleme oder gar Ängste der jeweils anderen Generationen verstehen lernen, Talente oder Fähigkeiten der anderen Altersklasse schätzen, gemeinsam im Team voneinander profitieren und bei einem Projekt gemeinsam Zielvorgaben erfüllen und Erfolgserlebnisse feiern.
Der Workshop behandelt das Thema aus der Perspektive der jüngeren und älteren Generationen und geht der Frage nach der Gestaltung der Zukunft und möglichen Lösungsansätzen.


S_27
Ideation Lounge - Anerkennung

"Menschen.Leben"

Bassd scho? Das ist oft das höchste Lob für Ehrenamtliche? Gibt es da nicht doch noch mehr Möglichkeiten? Noch mehr Ideen? Im Workshop kann man sie gemeinsam finden. Strukturiert und doch inhaltlich völlig frei entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam mit der Gruppe Ideen zur Anerkennung im Ehrenamt. Ein Mitmach-Format, das einlädt, kreativ zu denken.


S_28
Frauen für Führungspositionen im Ehrenamt - wie gewinnen und halten?
"Menschen.Leben"

Prof. Dr. Erika Regnet - Fakultät für Wirtschaft, Hochschule Augsburg

Das Qualifikationsniveau von Frauen ist hoch und viele Frauen sind ehrenamtlich engagiert. Trotzdem ist es nicht immer einfach, auch ausreichend Kandidatinnen für Leitungsfunktionen zu finden. Was sind die Interessen, aber auch Hemmnisse bei Frauen in verschiedenen Lebensphasen und Altersgruppen? Inwieweit lässt sich aus erfolgreichen Strategien von Wirtschaftsunternehmen lernen? Im Workshop sollen Erfahrungen und vor allem erfolgreiche Vorgehensweisen herausgearbeitet werden, um Stolpersteine zu vermeiden und Frauen bei der Übernahme von Führungsaufgaben zu unterstützen und zu motivieren.


S_29
Aspekte der Organisationsentwicklung – Veränderungsprozesse initiieren
"Menschen.Leben"

Michael Rückert - BRK Kreisverband Aschaffenburg

Organisationsentwicklung in Verbänden steht für eine rationale Steuerung von Organisationswandel und Veränderungsmanagement, das insbesondere auf die Dimensionen der Partizipation der Beteiligten sowie der Wertgebundenheit der Organisation und ihrer Tradition Rücksicht nimmt und die Mitarbeitenden befähigt anfallende Herausforderungen selbst zu lösen, sowie Strukturen und Prozesse gar selbstorganisierend (mit-)gestalten können.
• 7 Wesenselemente einer Organisation
• Grundsätze der Veränderung
• 7 Basisprozess der Organisationsentwicklung
• Organisationstypen
• Entwicklungsphasen einer Organisation
• Leistungsprozesse einer Organisation


S_30
Und wo bleibe ich? Resilienz stärken in Ehrenamt und Selbsthilfe
"Menschen.Leben"

Theresa Keidel - Selbsthilfekoordination Bayern, Würzburg
Elisabeth Benzing - KISS Mittelfranken, Nürnberg

Freiwilliges Engagement in den verschiedensten Bereichen wie in Helferkreisen, in Selbsthilfegruppen oder im Sportverein gibt Sinn und tut gut. Doch wenn alles zu viel wird, kann es auch krank machen. Dabei spielt eine große Rolle die eigenen Grenzen zu erkennen, auszuloten und mit sich selbst und mit anderen achtsam umzugehen. Im Workshop werden wir Impulse bekommen, um im inneren Gleichgewicht zu bleiben und die eigene, psychische Widerstandskraft (Resilienz) zu stärken. Damit das freiwillige Engagement auch morgen noch Freude macht!


S_31
Wenn sozialer Kit unbequem wird… entstehen Brüche, Innovation und Veränderung
"Menschen.Leben"

Monika Nitsche - Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V, München
Harald Keiser - Diakonisches Werk Bayern e.V., Nürnberg

„Das Ehrenamt ist der Kit, der unsere Gesellschaft zusammenhält“. Immer wieder werden so Grußworte zum Freiwilligen Engagement begonnen. Wir wissen, Ehrenamtliche packen schnell mit an, werden selbst initiativ, wo sie Not wahrnehmen. Sie erwarten Mitbestimmung, echte Beteiligung und die Möglichkeit, ihr Engagement aktiv zu gestalten. Nicht alle gründen einen eigenen Verein sondern klinken sich in bestehende Strukturen mit ein.
Konflikte und Unzufriedenheit mit den bestehenden Vorgehensweisen können entstehen.
Wie können „aufnehmende“ Organisationen Prozesse begleiten, in denen frische Sichtweisen von Engagierten Raum finden und das Neue weniger als Sand im Getriebe scheint? Im Workshop wird mit Elementen aus der Personal- und Organisationsentwicklung und„kollegialer Beratung“ gearbeitet.


S_32
Hass im Netz: Rechte Online-Strategien und zivilgesellschaftliche Antworten
"Digital engagiert"

Der Workshop stellt die Vorgehensweisen rechter Akteure im Internet im Allgemeinen und auf Social-Media-Plattformen im Besonderen in den Mittelpunkt. Hierbei nehmen wir unter anderem Strategien, Themenfelder und Akteur*innen innerhalb wie außerhalb rechter Echokammern in den Blick. In einem zweiten Schritt tauschen wir uns über zivilgesellschaftliche Gegenstrategien und Handlungsoptionen aus. Der Dozent ist Politikwissenschaftler und politischer Bildner und forscht zur extremen Rechten in Deutschland.


S_33
Online Volunteering
"Digital engagiert"

Vom heimischen Wohnzimmer aus ehrenamtlich aktiv werden, ohne das Zuhause zu verlassen? Ohne vor Ort präsent zu sein? Das ist möglich bei den neuen Formen des Ehrenamts, die digital unterstützt werden:  Online Volunteering wird in diesem Workshop an Beispielen erläutert. In der Diskussion wird es auch um Rahmenbedingungen gehen, um Chancen und Grenzen solcher Engagementformen.


S_34
Online Fundraising - gewusst wie!
"Digital engagiert"

Lisa Distler - Ehrenamtliche Botschafterin Betterplace.org, Nürnberg

Online Fundraising - gewusst wie!
Online-Fundraising wird zu einem immer wichtigeren Fundraisingkanal. Aber wie bittet man im Internet um Spenden?
Im Workshop wird Schritt für Schritt erklärt wie Online-Fundraising funktionieren kann und wie die Plattform betterplace.org dafür genutzt werden kann. Dabei wird der Weg von der ersten Ansprache potentieller Spender bis zur Königsdisziplin der Dauerspender gemeinsam erarbeitet und anhand von Praxisbeispielen näher gebracht.


S_35
Service Learning an Hochschulen – Ein Gewinn für alle Seiten
"Neue Wege ins Ehrenamt"

Silvia Roderus - Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Prof. Dr. Christine Rademacher - Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Norbert Wittmann - Mudra e.V., Nürnberg

Wenn Studierende aus technischen Studiengängen wie Maschinenbau sagen, sie hätten nicht gedacht, dass auch „Gutes Tun“ Platz im Studium hat, Wirtschaftsinformatiker/innen eine App für blinde Menschen erstellen und Studierende, die selbst aus dem Irak kommen, als role model für Geflüchtete beim Lernen in der Berufsschule helfen, handelt es sich um Erfahrungen im Rahmen des Lehr- und Lernkonzepts Service Learning. Diese zeigen auch, dass solche Service Learning Projekte einen Gewinn für alle Beteiligten darstellen. Wir wollen Ihnen im Workshop Service Learning anhand eines Praxisbeispiels vorstellen und aufzeigen, welche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Kooperation zwischen gemeinnützigen Organisationen und Hochschulen zu berücksichtigen sind. Außerdem bieten wir Raum für Diskussion und Austausch zum Thema.


S_36
Zivilgesellschaft stärken. Der Ansatz des Goethe-Instituts in Tunesien.

"Neue Wege ins Ehrenamt"

Judith Mirschberger - Goethe-Institut, Tunis
Amel Said - Goethe-Institut, Tunis

In einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft kommt interkultureller Kommunikation ein immer größerer Stellenwert zu. Ehrenamtliches Engagement ist nicht überall auf der Welt gleichermaßen ausgeprägt. Wie kann es gelingen, Personen, denen ehrenamtliche Tätigkeiten bisher kaum vertraut sind, für ein solches Engagement zu begeistern? Welche Vorerfahrungen können genutzt werden? Welche Hemmfaktoren gilt es zu beachten und wie können diese überwunden werden?
Anhand von Praxisbeispielen zivilgesellschaftlichen Engagements aus Nordafrika/Nahost werden die Teilnehmenden für interkulturelle Kommunikation sensibilisiert und angeregt, ihre eigenen Denkmuster und Kategorisierungen zu überdenken.


S_37
Engagement mal anders - Formen und Potenziale privater nachbarschaftlicher Hilfen

"Neue Wege ins Ehrenamt"

Prof. Dr. Sabine Fromm - Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Dieter Rosner - Stadt Nürnberg

In der Stadt Nürnberg wurden erstmals repräsentativ für eine Kommune informelle Formen nachbarschaftlicher Hilfen untersucht. Der Beitrag stellt Strukturen, Bedingungen und Potenzial dieser Hilfen vor und zeigt, wie die Stadt Nürnberg mit einem quartiersbezogenen Ansatz kommunaler Sozialpolitik Nachbarschaften stärken kann.


S_38
Jugendliche + Ehrenamt = FSSJ. Gewinnen, Motivieren, Begeistern - wie geht das?
"Neue Wege ins Ehrenamt"

Dorothea Hübner - Freiwilligenzentrum "mach mit!", Neustadt a. d. Aisch
Veronika Polok - Freiwilligenzentrum "mach mit!", Neustadt a. d. Aisch
Thomas Schwarz - Bayerischer Jugendring KdöR, Augsburg

Jugendliche sind unsere Zukunft von morgen. Wie können sie durch freiwilliges Engagement gezielt für die Mitgestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders und Füreinanders eingebunden werden? Das Freiwillige Soziale Schuljahr (FSSJ) - koordiniert im Freiwilligenzentrum - hat darauf eine Antwort. Es will Jugendliche für das soziale Engagement gewinnen, motivieren und begeistern. Gleichzeitig bietet es Jugendlichen die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren und praxisnahe Einblicke zu erfahren. Wie das FSSJ organisiert und koordiniert wird und wie die Projektbeteiligten gezielt erreicht und mit eingebunden werden können - das wird im Workshop thematisiert und praktisch vorgestellt.


S_39
New Work: Wie wir Arbeitswelt und Ehrenamt erfolgreich verbinden
"Neue Wege ins Ehrenamt"

Alexander Thamm - Alexander Thamm GmbH, München
Markus Väth - Freiberuflich, Nürnberg

Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant – durch Wertewandel, neue Technologien etc. Wir sind gefordert, neu darüber nachzudenken, wie wir arbeiten, leben – und uns engagieren wollen! New Work bietet dafür einen ganzheitlichen Ansatz. Markus Väth, Psychologe und Publizist, stellt zusammen mit Alexander Thamm, Moderator u.a. der ARD Alpha Sendung "Megatrends im Dialog", neue Wege vor, wie Menschen Ehrenamt und Arbeit miteinander in Einklang bringen können. Wie sollten Angebote für Ehrenamt in Zukunft gestaltet werden? Wie können Hauptamtliche auch selber von New Work in ihrer eigenen Arbeit profitieren? Und wie schaffen wir es gemeinsam, uns glücklicher zu engagieren und zu arbeiten? Das möchten wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren und entwickeln.